Start    I     Laufen in Northeim    I     Kontakt    I     Marathon aus Leidenschaft (Das Buch)

 

Jahresrückblick 2023

Das neue Jahr begann auch gleich wieder mit einem Marathon. Am 1. Januar organisierte ich bereits den 7. Northeimer Neujahresmarathon. Dies war dann auch mein einziger Marathon im Januar, dafür bin ich in diesem Monat noch vier Ultras mit Längen von 45 km, 46,5 km, 65 km und 68,3 km gelaufen, die beiden längeren hatten jeweils sogar 1.700 Höhenmeter und einige schwere Trailpassagen. Für meine Ironman Vorbereitung habe ich im Januar auch noch 350 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und bin 30 Kilometer geschwommen. So viele Schwimmkilometer hatte ich bisher noch in keinem Monat absolviert.

Neben dem ganzen Training war der Januar für mich dann auch noch organisatorisch sehr voll. Neben der Statistik für den 100 Marathon Club, stecke ich noch mitten in der Vorbereitung für die Brocken-Challenge und den Leinetal-Ultra, dieser Lauf fand Ende Januar erstmal als Winter Edition statt. Mit 39 finishern war der Lauf wirklich sehr gut besucht.

Am 12. Februar habe ich im Laufe des 55. RP-Marathons kilometermäßig meine 2. Weltumrundung absolviert. Der Erdumfang beträgt am Äquator 40.075 Kilometer und zu Beginn der zweiten Runde hatte ich 80.150 dokumentierte Laufkilometer zurückgelegt und bin somit kilometermäßig zwei Mal um die Welt gelaufen.

Im Februar fand dann die 19. Brocken-Challenge statt, für mich war das bereits die zehnte erfolgreiche Teilnahme und dafür gab es dann auch noch eine Ehrung.
Zusätzlich lief ich im Februar noch zwei Marathons und einen kürzeren Ultra mit 46 Kilometer. Somit hatte ich Ende Februar bereits sechs Ultras absolviert, aber erst drei Marathons.

Anfang März ging es für eine Woche nach Dänemark. Da es in Dänemark ähnlich wie in Deutschland kleine privatorganisierte Marathonveranstaltungen gibt, könnte ich während des Urlaubs auch einen Marathon laufen. Dies war dann auch schon mein fünfter Marathon in Dänemark.

Ende März war ich dann beim Pfälzer Berglandtrail, dies ist eine dreitägige Laufveranstaltung mit Unterbringung in einer Jugendherberge. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, die Strecken waren wirklich sehr schön, nur leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt.

Anfang April war die Jahreshauptversammlung des 100 Marathon Club in Hamburg. Wir schon 2022 angekündigt, hatte ich mich nach neun Jahren als Statistiker, aus beruflichen Gründen, nicht zur Wiederwahl aufgestellt. Der Jahresabschluss bei mir in der Firma, stellt zusammen mit der Jahresstatistik zum Anfang des Jahres eine zu große Doppelbelastung dar. Daher habe ich mich für die nächsten drei Jahre zum Sportwart wählen lassen.

Die Woche nach der JHV, ging es für mich nach Bayern. Frank aus Deggendorf hatte zu einen 6 Stunden Spendenlauf eingeladen. Frank und ich kennen uns schon seit vielen Jahren von verschiedenen Mehrtagesläufen. Da er mich auch schon zwei Mal zur Brocken-Challenge besucht hatte, war es natürlich klar, dass ich bei seinen Spendenlauf starte.

Mitte April war ich dann beim Istrski Marathon in Slowenien, mit dem BiMa und der Harzquerung folgten in der zweiten Monatshälfte nach zwei weitere schöne Trailultras. Ende April hatte ich dann bereits 13 Ultras und nur 8 Marathons gelaufen. Für mich war es das erste Mal, das ich bis zum April mehr Ultras als Marathons gelaufen bin.

Leider war ich zu diesem Zeitpunkt mit meiner Vorbereitung für den Ironman schon sehr im Rückstand. Das Wetter im Frühjahr war alles andere als einladend und das mir das Fahrradfahren auf der Rolle nicht so liegt, war ich mit dem Radtraining schon im deutlichen Rückstand. Zu allem Überfluss, hat das Hallenbad in Northeim auch noch seit dem 23. April geschlossen. Wegen dem Neubau der benachbarten Sporthalle, wurde ab da das gemeinsame Heizkraftwerk erneuert. An Freiwassertraining war wegen dem schlechten Wetter zu dieser Zeit leider auch noch nicht zu denken.

Anfang Mai ging es dann nach Lettland, zum Riga-Marathon. Für mich war dies dann auch schon das 29 Land und mein 136 Marathon / Ultra im Ausland.

Ab Mai wurde dann das Wetter langsam etwas besser, so das ich noch einige Radeinheiten draußen absolvieren konnte. An dem Himmelfahrtswochenende bin ich dann noch einmal für vier Tage nach Dänemark gefahren, neben meinem sechsten Marathon in Dänemark, fand dann da auch meine letzte lange Radeinheit statt. In den letzten zwei Wochen vor dem Ironman standen dann nur noch kürzere Radeinheiten und vor allem das Freiwasserschwimmen auf dem Plan.
Am 4. Juni absolvierte ich dann den Ironman in Hamburg, dies war zugleich mein erste Triathlon überhaupt. Einen ausführlichen Bericht dazu findet man hier: https://www.michaelkiene.de/berichte/2023_06_04.php

Im weiteren Verlauf des Monats Juni, standen dann nur noch drei Läufe auf dem Programm, aber dafür waren alle drei Ultra (46,5 km, 57,0 km und 80,0 km).

Wie schon in den letzten elf Jahren, ging es auch 2023 Anfang Juli für eine Woche nach Tschechien zum Moravský UltraMaraton (MUM). An sieben Tagen werden dort insgesamt 301 Kilometer mit ca. 6.300 Höhenmeter gelaufen. Zum Ende des Monats veranstaltete ich dann zusammen mit Sylke vom Laufwerk Kassel, zum vierten Mal das Rügentriple. Diese 3-Marathonserie veranstalten Sylke und ich seit 2017 im Zweijahrestakt.

Zwei Wochen später, also Mitte August stand schon die nächste dreier Serie auf dem Plan, Joachim veranstaltete in seiner neuen Wahlheimat, dem Harz eine drei Serie, bestehen aus zwei Marathons und einem kurzen Ultra (46,5 km). Bei nur 40 Kilometer Anreise, war natürlich klar, dass ich an allen drei Tagen mitlaufe.

Für Ende August hatte ich dann mal ein lauffreies Wochenende vorgesehen. Natürlich heißt lauf frei nicht gleich Sportfrei, den auch in 2023 wollte ich wieder ein Fahrradprojekt absolvieren. Nachdem ich die Weser und die Fulda schon abgefahren bin, war es ja naheliegend, dass ich die Werra als zweiten Zufluss der Weser auch noch abfahre. Von 25. Bis zum 27. August wollte ich eigentlich die 368 Kilometer von Eisfeld, über die Werraquelle bis zur Wesermündung und weiter nach Northeim abfahren. Da es bei der Anreise mit der deutsch Bahn Probleme gab (Zugausfall und überfüllte Züge, also Fahrradmitnahme nicht möglich), wurde die Tour schon in Neudietendorf gestartet, so das es am Ende 445 Kilometer waren.

Am 2. und 3. September war ich dann Gast beim Deutschlandlauf (Germany on trails) und bin da die Etappen 8 und 9 mitgelaufen:
Etappe 8 = 71 km von Celle nach Wolfenbüttel
Etappe 9 = 64 km mit 1.320 Höhenmeter von Wolfenbüttel nach Braunlage
Es war sehr schon die ganzen alten Bekannten mal wieder zu treffen, auch wenn es nur für zwei Tage war.
Im weiterem Verlauf des Monats standen dann mit dem Heldentrail (64,9 km), dem Oldenburger Hospitzlauf (85 km) und dem Tageslicht Ultra (12 h) noch drei weiter Ultras auf dem Programm. Somit bin ich im September keinen Marathon, aber dafür fünf Ultras mit durchschnittlich 68,6 km gelaufen.

Eigentlich waren das keine optimalen Voraussetzungen für das, was am ersten Oktober Wochenende geplant war. Am 1. Oktober war ich als privater Pacemaker im Einsatz, Kathrin wollte eine neue Bestzeit laufen und hatte mich schon im Frühjahr gefragt, ob ich sie wieder pacen würde (bei ihren beiden letzten Bestzeiten durfte ich sie auch schon begleiten). Nachdem ihre Vorbereitung gang gut lief, sollte es eine Zeit unter 3:30 h werden. Mit 3:28:32 hat das am Ende auch perfekt geklappt und Zeitgleich war das mein schnellster Marathon in 2023.

In der Woche nach Bremen war ich dann vollkommen mit der Vorbereitung für den 6. Leinetal Ultra beschäftigt. Dieser fand dann mit leider nur 27. Finishern am 7. Oktober statt.

Danach ging es für zwei Wochen nach Dänemark in den Urlaub. Kurz vor der Abreise kam dann auch noch mein neues Gravelbike (Bulls Daily Grinder 2), bestellt hatte ich es schon im Mai und eigentlich sollte es auch schon Anfang Juli geliefert werden. So konnte ich es aber in Dänemark ausgiebig testen und einfahren. Natürlich bin ich in Dänemark auch fast jeden Tag gelaufen. Während meines Urlaubs fand da in der Nähe auch ein 48 Stundenlauf statt. Zusätzlich wurden dort auch 24 h und 12 h angeboten. Eigentlich hätten mir die 12 h da auch gereicht, aber dafür war der Start um Mitternacht vorgesehen. Daher hatte ich mich im für den 24 h Lauf angemeldet und hatte geplant ab Samstagmittag so meine 50 – 60 Kilometer zu absolvieren. Bis zum Abend waren es dann sogar 63 Kilometer und weil das Laufen im Rahmen der Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht hat, bin ich am Sonntag noch einmal dort hingefahren und habe noch 42 Kilometer drangehängt. Bis Ende Oktober hatte ich schon 33 Ultras in diesem Jahr absolviert, dem gegenüber standen nur 25 klassische Marathons. Dies Verhältnis hat sich dann aber in den letzten zwei Monaten des Jahres wieder gedreht. Mit vier weiteren Ultras und 15 Marathons in den letzten beiden Monaten konnte ich das Laufjahr mit 40 Marathons und 37 Ultras beenden und stehe somit mit 1.125 Marathons/Ultras in der Statistik.

Neben 5.334 Laufkilometer, habe ich in 2023 noch 4.482 Fahrradkilometer und 216 Schwimmkilometer absolviert.

Ausblick 2024:
Natürlich steht im Februar wieder die Brocken-Challenge und im Juli der MUM auf dem Plan. Zusätzlich werde ich über das Himmelfahrtwochenende eine viere Serie in der Schweiz laufen und Ende Mai am Schwarzwaldlauf (7 Tage ca. 370 Kilometer) teilnehmen.

Im August möchte ich dann meinen zweiten Ironman absolvieren, dazu habe ich mir Kopenhagen ausgesucht. Da mir der 48 Stunde Lauf in Dänemark so gut gefallen hat, habe ich mich gleich für 2024 für die 48 h angemeldet. Da ich noch nie 48 Stunden gelaufen bin, ist das für mich dann auch mal etwas ganz neues.

 

Michael Kiene

    •  Berichte
    •  Statistik
    •  Marathons und Ultras
    •  nur Marathons
    •  nur Ultras
    •  Etappenläufe
    •  geplante Starts


Eigene Veranstaltungen

    •  Laufen in Northeim
    •  Leinetal-Ultra
    •  2-Länder-Serie


Information

    •  Linkliste
    •  Kontakt
    •  Newsletter
    •  Meine DUV Statistik (extern)


Projekte

    •  Fahrrad-Projekte
    •  Wander-Projekte


   Member of:


Folge mir auf:


Das Buch:

 

 


        Impressum   I   Disclaimer   I   Kontakt   I   Datenschutz
        (c) 2024 Michael Kiene